Okey: Türkisches Steinspiel
Steine ordnen, Okey verstecken, als Erster fertig sein.
So wird gespielt
Wenn du dran bist, ziehst du vom Stapel in der Mitte oder nimmst den Stein, den dein linker Nachbar gerade abgelegt hat, und legst dann einen Stein ab. Ordne deine Steine zu Reihen (gleiche Farbe, mindestens 3 aufeinanderfolgend) und Gruppen (gleiche Zahl, 3-4 verschiedene Farben). Der Stein über dem offenen Anzeiger ist der Okey, ein Joker, der jeden Stein ersetzt; der falsche Okey ist kein Joker, sondern hat Farbe und Zahl des Okey-Steins. Wenn alle Steine in Reihen oder Gruppen liegen, legst du den letzten in die Mitte und beendest die Runde. Auch sieben Paare gewinnen. Alle starten mit 20 (oder 10) Punkten und verlieren Punkte, wenn ein anderer fertig wird; erreicht jemand null, endet das Spiel, und wer die meisten Punkte übrig hat, gewinnt. Im Partnerspiel ist der Spieler gegenüber dein Partner: Wird einer von euch fertig, verliert nur das andere Team Punkte.
Wie spielt man Okey? Die ausführliche Anleitung
Okey ist das klassische türkische Steinspiel für vier Personen mit 106 Steinen. Bei Okey auf CetinsGame sitzt du mit drei Computergegnern am Tisch. Du ordnest deine Steine auf dem Bänkchen (türkisch ıstaka, die Holzleiste für die Steine), ziehst in jedem Zug einen Stein und legst einen ab. Sobald alle 14 Steine Reihen und Gruppen bilden, legst du den 15. in die Mitte und beendest die Hand. Es gibt ein Schnelles Spiel gegen leichte, mittlere oder schwere Gegner, allein oder als Partner (2 gegen 2), den Geschichtsmodus Haustisch mit fünf Winterabenden und dem Tisch der Meister, die Hand des Tages mit denselben Steinen für alle, tägliche Aufgaben und ein Schritt-für-Schritt-Tutorial. Nach jeder Hand zeigt „Was hätte der Meister getan?“, wo du anders hättest spielen können.
Das Ziel
In jeder Hand willst du als Erster fertig werden. Endet eine Hand, verlieren die anderen drei Spieler Punkte. Alle starten mit gleich vielen Punkten: 10 bei Kurz, 20 bei Klassisch. Fällt jemand auf null, ist das Spiel vorbei, und wer die meisten Punkte übrig hat, wird Erster. Ein kurzes Spiel dauert etwa vier bis fünf Hände, ein klassisches doppelt so lange.
Bei Okey zählen Geduld und Gedächtnis mehr als Glück: Meist gewinnt, wer im Blick behält, was er hält, was er abwirft und was die anderen sammeln.
Steuerung: ziehen, ordnen, ablegen, fertig werden
Dein Bänkchen liegt unten am Bildschirm. Am Handy im Hochformat und am Computer hat es zwei Reihen (2 × 12 Plätze), am Handy im Querformat eine. Wenn du dran bist:
- Ziehen: Tippe auf den Stapel in der Mitte oder zieh einen Stein auf dein Bänkchen. Den Abwurf deines linken Nachbarn nimmst du, indem du ihn ziehst oder antippst.
- Ordnen: Zieh die Steine auf beliebige Plätze. Die Knöpfe Reihen und Paare ordnen die Hand für dich; nach dem Austeilen werden die Steine automatisch nach Reihen sortiert.
- Ablegen: Zieh einen nutzlosen Stein auf das Feld Ablegen unten rechts oder tippe ihn zweimal an.
- Fertig werden: Ist deine Hand komplett, leg den letzten Stein auf den Stapel in der Mitte oder drück Fertig. Der Knopf findet den passenden Stein selbst und wählt, wenn möglich, das Beenden mit dem Okey oder mit Paaren.
Du kannst auch mit der Tastatur spielen; die Taste K zeigt alle Tastenkürzel.
Okey, Reihen und die Arten, fertig zu werden
Der offene Stein in der Mitte ist der Anzeiger. Der Okey ist die nächsthöhere Zahl in derselben Farbe (nach 13 kommt 1) und ersetzt jeden Stein. Der falsche Okey, der Stein mit dem Stern, ist kein Joker: Er hat den Wert des Okeys selbst. Okey-Steine auf deinem Bänkchen tragen eine kleine Markierung in der Ecke.
- Reihe: mindestens 3 Steine derselben Farbe in Folge. 12-13-1 gilt, 13-1-2 nicht.
- Gruppe: 3 oder 4 Steine mit derselben Zahl in verschiedenen Farben.
- Paar: zwei Steine mit gleicher Farbe und Zahl; sieben Paare beenden die Hand ebenfalls.
Ein Fehlversuch beim Beenden wird nicht bestraft: Ist die Hand nicht komplett, erscheint „Die Hand ist nicht fertig“, und nichts passiert. Willst du den Okey oder den noch nicht gezeigten Zwilling des Anzeigers abwerfen oder ablegen, obwohl du fertig werden könntest, fragt das Spiel einmal nach.
Punkte und deine Okey-Punkte
Am Tisch wird abwärts gezählt:
| Ereignis | Punkte, die die anderen verlieren |
|---|---|
| Normal fertig | 2 |
| Fertig mit Okey-Abwurf | 4 |
| Fertig mit Paaren | 4 |
| Paare und Okey | 8 |
| Anzeiger zeigen | 1 |
Hast du den Zwilling des Anzeigers, erscheint in deinem ersten Zug vor dem Ablegen der Knopf Anzeiger zeigen. Ist der Stapel in der Mitte leer, endet die Hand unentschieden.
Dein Konto sammelt außerdem Okey-Punkte. Jede Hand, die du beendest, und jeder gezeigte Anzeiger bringen Punkte: doppelt auf Mittel, vierfach auf Schwer. Als Erster bekommst du einen Bonus: im kurzen Spiel 20 auf Leicht, 50 auf Mittel und 100 auf Schwer, im klassischen das Doppelte.
Modi: Schnelles Spiel, Partner-Okey, Haustisch, Hand des Tages
Im Schnellen Spiel wählst du Stufe (Leicht, Mittel, Schwer) und Länge. Leichte Gegner ordnen ihre Hand und werfen Überflüssiges ab, mittlere zählen die noch fehlenden Steine und geben dir ungern, was du brauchst, schwere verfolgen jeden Stein und spielen nach Wahrscheinlichkeit. Keiner sieht deine Steine oder die Reihenfolge des Stapels.
Im Schnellen Spiel wählst du die Spielart: Einzeln oder Partner. Im Partnerspiel (2 gegen 2) ist der Spieler gegenüber dein Partner; ihr könnt euch keine Steine zuspielen, und die Hände bleiben verdeckt. Wird einer von euch fertig oder zeigt den Anzeiger, verliert nur das andere Team Punkte; die Punkte gehören dem Team und stehen oben als Wir / Die anderen. Fallen die Punkte eines Teams auf null, endet das Spiel.
Haustisch ist der Geschichtsmodus: Du bist neu im Haus und spielst fünf Abende mit den Nachbarn.
- Willkommensabend: Frau Gülsüm, Onkel Şevket, Deniz (Leicht).
- Schneefrei: Onkel Şevket, Deniz, Hausmeister Sabri (Mittel).
- Stromausfall: Deniz, Hausmeister Sabri, Herr Hilmi, der Verwalter (Mittel).
- Silvesterabend: Onkel Şevket, Herr Hilmi, Frau Gülsüm (Schwer).
- Tante Nazmiyes Tisch: Tante Nazmiye, Onkel Şevket, Deniz (Schwer, 15 Punkte).
- Tisch der Meister (öffnet sich nach dem Finale, beliebig oft spielbar): Partnerspiel; Tante Nazmiye ist deine Partnerin gegen ihre alten Freunde Kapitän Rüstem und Schneiderin Mualla (Schwer, 15 Punkte).
Wirst du an einem Abend Erster, öffnet sich der nächste; ab dem zweiten Abend hebt jeder Sieg deinen Titel: Neuling, Tischspieler, Hausprofi, Viertel-Champion, Okey-Meister. Jeder Abend hat Abzeichen: Erster, Glatt Erster (ohne einen Punkt zu verlieren), Okey-Abwurf und Paare.
Jeder Sieg am Tisch der Meister bringt deinen Namen ans Schwarze Brett im Haus. Der erste Sieg gibt den sechsten Titel, Hauslegende, und schaltet die Tischdecke Tulpe und das Bänkchen Perlmutt frei.
Die Hand des Tages ist eine einzelne Hand gegen drei mittlere Gegner, für alle gleich ausgeteilt. Dein erster Versuch des Tages zählt: Je weniger Abwürfe, desto mehr Punkte; weitere Versuche sind Training. So wird gespielt zeigt mit einer vorbereiteten Hand Schritt für Schritt das Ziehen, Ablegen und Beenden.
Aufgaben und Analyse nach der Hand
Im Menü Aufgaben warten jeden Tag 3 nach dem Datum gewählte Aufgaben und eine Herausforderung der Woche, zum Beispiel „Werde mit Okey-Abwurf fertig“ oder „Gewinne ein Partnerspiel“. Ist eine Aufgabe erledigt, holst du die Belohnung ab; sie kommt zu deinen Okey-Punkten. Wenn du willst, kannst du eine kurze Werbung ansehen und die Belohnung doppelt abholen; das entscheidest allein du. Wie viele Belohnungen abholbereit sind, zeigt ein kleines Abzeichen bei der Modusauswahl.
Nach jeder Hand vergleicht Was hätte der Meister getan? deine Entscheidungen in dieser Hand mit denen des schweren Gegners. Dabei zählt nur, was du in dem Moment sehen konntest; auch der Meister kennt die verdeckten Steine nicht. Gezeigt werden bis zu 3 wichtige Momente:
- deine Hand war komplett, aber du bist nicht fertig geworden,
- du hast einen Stein abgeworfen, mit dem dein rechter Nachbar fertig wurde,
- du hast einen nützlichen Stein links liegen lassen und aus der Mitte gezogen,
- mit einem anderen Abwurf wäre deine Hand einen Schritt näher am Ziel gewesen.
Hättest du die Hand genau wie der Meister gespielt, sagt er auch das. Im Tutorial So wird gespielt gibt es keine Analyse.
Hilfen und Aussehen
Der Knopf Meister markiert mit türkisem Rahmen den Stein, den der stärkste Gegner an deiner Stelle abwerfen würde; du kannst ihn 3-mal pro Spiel nutzen, wenn du dafür eine kurze Werbung ansehen willst. Das Fenster Abwürfe zeigt alle Steine, die jeder Spieler abgelegt hat. Auf Leicht erscheint „Fertig!“, sobald deine Hand komplett werden kann; in den Einstellungen lässt sich das für jede Stufe einschalten. Wirst du nicht Erster, kannst du mit einer freiwilligen Werbung eine Revanche spielen: Wirst du Erster, zählen deine Punkte doppelt. Nach einer Hand zeigt Andere Hände ansehen die Steine der Gegner.
Mit neuen Titeln schaltet das Menü Aussehen Tischdecken (Bordeaux, Türkis, Kelim, Sternennacht, Tulpe), Steinrückseiten (Fliesenkunst, Gold) und Bänkchen (Eiche, Ebenholz, Perlmutt) frei. Die Musik ist eine ruhige, leise Hintergrundmusik mit türkischen Melodien; Effekte und Musik lassen sich in den Einstellungen getrennt ausschalten.
Tipps
- Behalte den Okey. Wirfst du ihn ab, nimmt ihn dein rechter Nachbar und nutzt ihn als Joker.
- Nimm nur von links, wenn der Stein deine Hand klar weiterbringt; alle sehen ihn und erkennen, was du sammelst.
- Sind beide Exemplare des Steins, auf den du wartest, schon abgeworfen, warte nicht länger. Schau ins Fenster Abwürfe und plane um.
- Achte darauf, was dein rechter Nachbar von links nimmt, und gib ihm nicht die Farbe und Zahl, die er braucht.
- Randsteine wie 1 und 13 passen in weniger Reihen; wirf sie zuerst ab, wenn sie allein stehen.
- Mit vier oder fünf Paaren auf der Hand lohnt sich das Beenden mit Paaren: Die anderen verlieren doppelt so viele Punkte.
- Hast du den Zwilling des Anzeigers, zeig ihn im ersten Zug; nach dem ersten Abwurf ist die Chance vorbei.
- Im Partnerspiel reicht es, wenn einer von euch fertig wird: Ist deine Hand noch weit weg, gib dem Gegner rechts von dir keine nützlichen Steine.
Okey: Bänkchen, Tee und Winterabende
Okey gehört zu den meistgespielten Tischspielen der Türkei, zu Hause, im Kaffeehaus und an langen Winterabenden. Vier Spieler nutzen 106 Steine: je zwei der Zahlen 1 bis 13 in vier Farben und zwei falsche Okeys. Der Name kommt vom Joker, der jeden Stein ersetzen kann; ihn zu verstecken und im richtigen Moment zu spielen, ist die Kunst des Spiels. Okey 101 ist ein anderes Spiel; hier wird klassisches Okey gespielt.
- Art
- Tischspiel mit Steinen aus der Rommé-Familie
- Spieler
- 4
- Steine
- 106: je zwei von 1 bis 13 in vier Farben, dazu 2 falsche Okeys
- Austeilen
- 15 Steine für den Startspieler, 14 für die anderen; 1 Anzeiger
- Verbreitung
- Türkei und Länder mit türkischen Gemeinschaften
- Naher Verwandter
- Okey 101
Herkunft
Okey gehört zur Rommé-Familie, also zu Spielen, bei denen man Steine oder Karten auf der Hand zu Reihen und Gruppen ordnet. Kartenversionen davon kennt man auf der ganzen Welt; Okey ist eine Variante mit Steinen, die sich in der Türkei verbreitet hat. Wann und wo das Spiel seine heutige Form bekam, ist nicht sicher bekannt, und auch die Herkunft des Namens ist umstritten. Sicher ist, dass Okey im 20. Jahrhundert zu einem der beliebtesten Tischspiele in türkischen Wohnungen, Teehäusern und Vereinslokalen wurde.
Tradition und Alltag
Ein Okey-Set besteht meist aus vier Bänkchen und einer Schachtel Steine. Das Klicken der Steine auf dem Bänkchen und das Klappern beim Mischen kennt jeder Haushalt, in dem gespielt wird. Oft ist das Spiel nur ein Anlass zum Beisammensein: An Feiertagen, an verschneiten Abenden oder mit Gästen wird der Tisch aufgebaut, dazu gibt es Tee und Mandarinen.
Okey hat auch eine eigene Sprache: Sätze wie „Behalt den Okey“, „Zeig den Anzeiger“, „auf Paare gehen“ oder „von links nehmen“ versteht am Tisch jeder sofort. Die Regeln unterscheiden sich von Haus zu Haus ein wenig, deshalb klärt man vor dem Start, ob 12-13-1 gilt und wie gezählt wird.
Verwandte und Okey heute
Der bekannteste Verwandte von Okey ist Okey 101: Dort legen die Spieler ihre Reihen offen auf den Tisch, legen Steine bei anderen an und zählen am Ende der Hand die Zahlen ihrer Steine zusammen. Heute spielen Millionen Menschen Okey zu Hause, am Computer und auf dem Handy, und Online-Tische helfen vielen, die im Ausland leben, die Tradition zu pflegen.
In unserem Spiel: der Haustisch
Die Geschichte unseres Spiels ist erfunden. Als neuer Nachbar verbringst du Winterabende mit Frau Gülsüms Tee, Onkel Şevkets Erinnerungen, den Schneeberichten von Hausmeister Sabri und dem Notizbuch von Herrn Hilmi. Ganz am Ende wartet Tante Nazmiye auf dich, die sonst niemanden an ihren Tisch bittet. An diesem Tisch gibt es weder Geld noch Wetten; die Belohnung sind Titel, Abzeichen und die Anerkennung der Nachbarn. Denn darum geht es bei Okey in türkischen Wohnungen: um gemeinsame Zeit.
So entstand Okey
Okey ist eines der beliebtesten Steinspiele der Türkei und wird zu viert im Kaffeehaus und zu Hause gespielt. Hier sitzt du allein an diesem Tisch, gegen drei Computergegner. Die Regeln sind klassisches türkisches Okey: 106 Steine, Anzeiger, Okey und falscher Okey, Abschluss mit Paaren oder durch Abwerfen des Okey. Was von Haus zu Haus abweicht, wurde vorab festgelegt: 12-13-1 gilt, 13-1-2 nicht, ein leerer Stapel heißt unentschieden.
Die Regeln wurden unabhängig von der Darstellung programmiert, und jeder sieht nur, was er am echten Tisch sehen könnte. Die Computergegner kennen die verdeckten Steine nie; eigens geprüft wurde, dass Neumischen dieser Steine ihre Entscheidungen nicht ändert. Die Stufen Leicht, Mittel und Schwer wurden in Tausenden Computerhänden gemessen. Eine tiefere Suche für ein stärkeres Schwer brachte keinen klaren Unterschied und blieb draußen.
Die Steine wurden eigens gezeichnet: cremefarben mit roten, schwarzen, blauen und gelben Zahlen, für Farbenblinde ein Formzeichen pro Farbe und ein achtzackiger Stern auf dem falschen Okey. Kurz nach dem Start wurde das Bänkchen an Computer und Tablet zweistöckig wie ein echtes; nur Handys im Querformat behalten eine Reihe.
Der Story-Modus heißt Haustisch: fünf Winterabende, sechs Nachbarn, im Finale Tante Nazmiye. Die Szenen sind mit Code gezeichnet, ohne Geld oder Wetten. Später kamen die Hand des Tages mit derselben Verteilung für alle, ein Tutorial sowie Tischdecken und Steinrückseiten, die mit Titeln freigeschaltet werden. Nach jeder Hand werden die Steine der anderen aufgedeckt, und eine Rückfrage verhindert, dass du den Okey versehentlich abwirfst.
Die Klänge sind eigene Werke, mit Code synthetisiert. Die erste Musik war eine Schleife in der Uşşak-Tonleiter; später wurde sie neu gebaut: Der brummende Grundton verschwand, an seine Stelle trat zuerst eine Hicaz-Melodie auf gezupften Saiten; weil sie zu hell klang, wurde eine Uşşak-Melodie mit Ney-Klang versucht; am Ende fiel die Wahl auf eine ruhige, lizenzfreie türkische Hintergrundmusik (Pixabay). Jede Version wurde auf sechs Bildschirmgrößen getestet; das Spiel gibt es in sieben Sprachen.
Häufige Fragen
Welcher Stein ist der Okey?
Schau auf den offenen Stein in der Mitte, den Anzeiger. Der Okey ist der Stein in derselben Farbe mit der nächsthöheren Zahl; ist der Anzeiger eine 13, ist der Okey die 1 dieser Farbe. Es gibt zwei Okeys, und auf deinem Bänkchen tragen sie eine kleine Markierung.
Ist der falsche Okey ein Joker?
Nein. Der falsche Okey hat den Wert des Steins, der zum Okey wurde. Ist der Okey die rote 8, zählt der falsche Okey in einer Reihe oder Gruppe wie eine gewöhnliche rote 8.
Gilt 12-13-1 als Reihe?
In unserem Spiel ja, ebenso 11-12-13-1. 13-1-2 gilt aber nicht: Nach der 13 geht die Folge nicht wieder von vorn weiter.
Was bedeutet es, mit dem Okey fertig zu werden?
Ist deine Hand ohne den Okey komplett und ist der Stein, den du zum Beenden in die Mitte legst, der Okey, beendest du mit Okey-Abwurf. Die anderen verlieren dann 4 statt 2 Punkte.
Wie wird man mit Paaren fertig?
Lassen sich deine 14 Steine in sieben Paare teilen, kannst du beenden. Ein Paar sind zwei Steine mit gleicher Farbe und Zahl; der Okey passt zu jedem Stein, und zwei Okeys zählen ebenfalls als Paar. Die anderen verlieren 4 Punkte, mit Okey-Abwurf 8.
Wann darf ich den Anzeiger zeigen?
Nur in deinem ersten Zug vor dem ersten Abwurf und nur, wenn du den Zwilling des Anzeigers hast. Drück Anzeiger zeigen, dann verlieren die anderen drei je 1 Punkt; der Stein bleibt bei dir.
Sehen die Computergegner meine Steine?
Nein. Sie wissen nur, was alle sehen: die Abwürfe und die von links genommenen Steine. Dein Bänkchen und die Reihenfolge des Stapels sehen sie nicht, und die Steine werden jede Hand zufällig gemischt.
Wozu dient der Knopf Meister?
Wenn du feststeckst, markiert er mit türkisem Rahmen den Stein, den der stärkste Gegner an deiner Stelle abwerfen würde. Er lässt sich 3-mal pro Spiel nutzen, wird mit einer freiwilligen kurzen Werbung freigeschaltet und ist nur ein Vorschlag.
Wie schalte ich den nächsten Abend am Haustisch frei?
Du musst am aktuellen Abend Erster werden. Ab dem zweiten Abend hebt jeder Sieg deinen Titel; wer den fünften Abend gewinnt, wird Okey-Meister. Nach dem letzten Abend öffnet sich der Tisch der Meister: Dort spielst du als Partner von Tante Nazmiye, und dein erster Sieg bringt den Titel Hauslegende.
Kann ich Okey mit Partner spielen?
Ja. Wähle im Schnellen Spiel die Spielart Partner: Der Computerspieler gegenüber wird dein Partner, und ihr spielt 2 gegen 2. Wird einer von euch fertig oder zeigt den Anzeiger, verliert nur das andere Team Punkte; die Teampunkte stehen oben als Wir / Die anderen. Auch der Tisch der Meister im Haustisch wird als Partnerspiel gespielt.
Was ist die Analyse nach der Hand?
Nach jeder Hand vergleicht „Was hätte der Meister getan?“ dein Ziehen und Abwerfen mit den Entscheidungen des schweren Gegners. Der Meister nutzt nur, was du in dem Moment sehen konntest, und kennt die verdeckten Steine nicht. Er zeigt bis zu 3 wichtige Momente: ein verpasstes Fertigwerden, einen Stein, mit dem dein rechter Nachbar fertig wurde, einen nützlichen Stein links, den du nicht genommen hast, oder einen Abwurf, der deine Hand weiter vom Ziel ließ.
Ist Okey: Türkisches Steinspiel kostenlos?
Ja. Kein Download und kein Konto nötig; es läuft direkt im Browser. Eine Werbung für einen Tipp anzusehen ist immer deine Entscheidung.
Geht mein Fortschritt verloren?
Dein Fortschritt wird auf diesem Gerät automatisch gespeichert. Wenn du dich anmeldest, wandert er in dein Konto und du spielst auf jedem Gerät weiter.
Kann ich auf dem Handy spielen?
Ja. Auf dem Handy öffnet sich das Spiel im Vollbild; mit dem X in der Ecke verlässt du es. Auf dem iPhone kannst du es mit "Zum Home-Bildschirm" wie eine App nutzen.
Kann man Okey: Türkisches Steinspiel offline spielen?
Ja. Ein Spiel, das du einmal geöffnet hast, wird auf Handy oder Computer gespeichert und startet auch ohne Internet. Bestenlisten und Cloud-Speicher brauchen eine Verbindung.
In welchen Sprachen?
Türkisch, Englisch, Spanisch, Portugiesisch, Deutsch, Französisch und Russisch.
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